Die 10 Gebote … was soll das sein ?

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I.

Ich bin der Herr, Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir

Was macht denn einen Gott aus ? Gott ist einzigartig und exklusiv. Wenn Du jemand oder etwas anderes vergötterst, entfernst Du Dich von Deinem eigenen göttlichen Kern. Denn als Geschöpf Gottes, der einen Macht, die Dich geschaffen hat, trägst Du diesen göttlichen Kern in Dir.
Alles und Jeder Andere, dem Du einen höheren Wert als diesem göttlichen Kern in Dir selbst einräumst, entfernt Dich von Dir selbst und Deiner Beziehung zum Wesentlichen in Dir selbst.

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II.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.

Namen sind im Judentum mehr als Begriffe, das gilt auch für die Gottesnamen. Seine „Gattungsbezeichnung“ ist Elohim, sein „Eigename“ ist JHWH … .

Aus Scheu und Ehrfurcht vor JHWH, seiner Größe und Heiligkeit wurde JHWH von den Juden nach der babylonischen Gefangenschaft nicht mehr ausgesprochen, stattdessen wurden adonay (mein Herr) und heute ha-schem (der Name), ha-makom (der andere Ort oder die andere Seite) oder adoschem (Wortkombination von Herr und Name) gebraucht (aus Wikkipedia).

Aber wie sieht das heute aus ?

Ronaldo ist ein Fußball-Gott, das Desert schmeckt „göttlich“. Und wieder ein anderer macht sich durch herausragende Leistungen angeblich „unsterblich“.
Diese Begriffe sind einer, dem Menschen nicht begreiflichen, Sphäre vorbehalten … und das ist auch gut so.
Gottes Namen im Zusammenhang mit allzu menschlichen Erscheinungen zu gebrauchen, unterminiert ganz unbewusst unsere menschliche Demut vor dem Göttlichen, dem unbegreiflich Übermenschlichen. Deshalb sollte der Name Gottes und alle Begriffe, die in diesen nicht zu fassenden Bereich fallen, auch nicht unbedacht und inflationär gebraucht werden.
Sprache formt unser Bewusstsein. Und herausragende aber zutiefst menschliche Dinge sind vielleicht bewundernswert – aber nie und nimmer unsterblich… oder gar „göttlich“.

…die anderen 8 sind in Arbeit, …bis bald, Euer heartonsleeve

III.
Du sollst den Feiertag heiligen.

IV.
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

V.
Du sollst nicht töten.

VI.
Du sollst nicht ehebrechen.

VII.
Du sollst nicht stehlen.

VIII.
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

IX.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

X.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd,
Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

 

 

 

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