#metoo…was soll das sein ?

meetoo

aus Wikipedia: psychologische Definition von Sexismus (Ausschnitt):
In der Psychologie und Sozialpsychologie wird Sexismus häufig über vorurteilsbesetzte (negative) Einstellungen und diskriminierende Verhaltensweisen gegenüber Personen aufgrund ihres Geschlechts- oder noch breiter als „stereotype Einschätzung, Bewertung, Benachteiligung oder Bevorzugung einer Person allein auf Grund ihrer Geschlechtszugehörigkeit“ definiert. …

Sexismus ist also auch, wenn ich als Mann in der derzeitigen Medienhysterie pauschal als potentiell sexuell übergriffiger Täter hingestellt werde.
Genau das bewirkt der, derzeit massenhaft und anonymisiert vorgetragene, #metoo-Rufmordlynchmob aber leider auch.
Eine sexistischere Form der einseitigen Geschlechterdiskriminierung ist wohl kaum vorstellbar.

Einmal ganz deutlich: Die geschilderten Vorwürfe verurteile ich in Ihrer ganzen Bandbreite.
Aber das sind sexuelle Übergriffe und als solches Straftaten.
Sexismus an sich ist geschlechtsneutral … und trifft in der momentan geführten Hexenjagt auch alle Männer, die ein sexuell dermaßen inadequates Verhalten zutiefst ablehnen.

Gibt es einen Hashtag: #me-not … für alle Männer, denen es nicht im Traum einfallen würde, eine Frau in irgendeiner Weise sexuell zu belästigen ? Nein: Weil diese Einstellung der überwältigenden Mehrheit der Männer zueigen ist.
Und daher nicht gesondert geäussert werden muss. Es ist den allermeisten Männern eine Selbstvertändlichkeit, solches nicht zu tun.

Es kann nicht sein, daß alternde Hollywoodsternchen zu Ihrer Blütezeit nichts gegen Übergriffe unternehmen, um der damit
verbundenen finanziellen Vorteile nicht verlustig zu gehen – um dann nach Dekaden luxuriösen Sternchen-Daseins in sexistischer Weise den Otto-Normalo Mann in Ihren postmenstrualen Männerhass mit hineinzuziehen.

Me-too: Könnte in diesen Fällen (und bitte: Nur in diesen) auch heissen:
„Ja, auch ich war einmal attraktiv genug, um einen mächtigen Mann sexuell zu reizen. Das ist jetzt vorbei. Deshalb wechsle
ich jetzt in den Opfermodus. Das bringt mir wieder die in meinem Berufsstand so wichtige Medienaufmerksamkeit. Um wiederum vom so verhassten Patriarchat profitieren zu können.

Und wer sind nun die wirklichen Opfer dieses Medienzirkus:
Die Opfer wirklicher sexueller Verbrechen, deren mee-too dann schon in 200.000 anderen me-toos untergeht.
Dustin Hoffmann – nach wie vor eine Ikone.
Und der normale, aufrichtige Otto-normalo Mann.

Gewinner des Hypes: Anne Will und das Hollywood Sternchen.

Love, peace and happiness, euer: heartonsleeve

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