Blut ist dicker als Wasser …

Als Jahrgang 1969 bin ich noch in einer klassischen Familie aufgewachsen: Vater, Mutter, Kinder – die Reihenfolge ist hier auch ganz entscheidend.
Neuerdings habe ich von dem Begriff: „familiensüchtig“ gehört.
„Wie bekomme ich die Ursprungsfamilie aus mir heraus ?“ war da die Frage und das Anliegen.

Ja, es gibt wohl zerstörerische Umstände in Familien…es ist nicht alles eine heile Welt. Aber wer würde das bestreiten.
Was man dabei vergisst ist, daß man auch nicht die Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau für schlecht hält –
nur weil Sie nicht immer die eigenen Bedürfnisse befriedigt.
Familie ist der letzte Hort des Anarchismus. Die letzte Bastion des Einzelnen, in freier Lebensgestaltung mit, im Grunde sich in Liebe verbundenen Menschen, eigene Wertvorstellungen und Ideale zu vermitteln und zu leben.

Es gibt ein sehr grosses Interesse, diesen aus sich selbst heraus bereits erfüllenden Lebensentwurf immer mehr zu erschweren und schliesslich zu zerstören. Die Macht, die diesen quasi konkurrierenden, weil noch rudimentär autonomen Lebensentwurf
zwingend, existenziell und aufgrund seiner ureigensten Natur zu
sabotieren und zu zerstören sucht heisst:
ungezügelter, egoistischer, von mitmenschlichen Werten bereinigter Kapitalismus.

paranoide, gesund depressive Grüsse von Eurem heartonsleeve.

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